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Alkohol, Bier

Alkohol erhöht schon in geringer Menge das Krebs-Risiko

Nachdem Werbung, viele Fachleute sowie Ärzte und andere Alkoholliebhaber (?) die Werbetrommel für einen mäßigen, dafür aber regelmäßigen Alkoholkonsum rühren, vermelden die neuesten Studien, in denen 1,28 Millionen Frauen über 5 Jahre genauestens kontrolliert und medizinisch erfasst wurden, „dass Alkohol, egal in welcher Form, schon in geringer Dosis das Risiko für Krebs erhöht”! (SZ)
„So könnte Alkohol mittels verschiedener Mechanismen Krebs auslösend wirken. Die Leberzellen schädigt Alkohol direkt! Er erhöht die Geschlechtshormone, wodurch Brust- und Genitalkrebs gefördert wird!”
Abgesehen von diesen Erhebungen bleibt die längst erforschte Tatsache bestehen, dass Alkohol schon in geringsten Mengen besonders die 'feinen' Zellen – Nerven-, Hirn- und Fortpflanzungszellen – zerstört bzw. schädigt. Der Alkoholmissbrauch bei der Jugend, der prominenten Herstellern Milliardenumsätze bringt und von der Volksgemeinschaft noch viel höhere „Reparaturkosten” einfordert, ist heute als kultureller Makel, als „Kulturschande” zu bewerten. Wie wohltuend sind Kulturen – Islam, Hinduismus, Buddhismus u.a. – in welchen Alkohol kaum eine Rolle spielt, ja die Vernunft des Einzelnen soweit entwickelt ist, dass man sich nicht bewusst in eine Selbstverstümmelung geistiger oder auch nur körperlicher Unart verliert, gar in Richtung Krebs und Demenz. Die Homöopathie belegt: nur „ein Tropfen”, ja sogar nur die Information allein wirkt bereits! Richtig und notwendig: ein absolutes Verbot für die Alkohol-Werbung, die Erhebung eines bedeutend höheren Sozialversicherungsbeitrages für Alkohol- und auch Nikotin-Konsumenten, verbunden mit regelmäßigen Untersuchungen, die einen möglichen Drogenkonsum erkennen lassen. Notwendig sind Auflagen für alle Eltern, sich zu einem alkoholfreien Haushalt zu verpflichten. Direkte und indirekte Beimengungen von Alkohol bei allen möglichen Industrieprodukten müssen groß und eindeutig auf der Verpackung gekennzeichnet werden; bei „Kinderschokolade” etc. müssen diese und andere schädliche „Zusatzstoffe” verboten werden! Das Wichtigste: Aufklärung auf allen Ebenen, besonders in Schulen, Kindergärten und über die Medien, insbesondere über das
Fernsehen, das in bezug auf dieses Thema große Lücken aufweist!
(Zeitschrift Welt-Spirale 11/2009)
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