Aphorismen des Monats Jänner
„Lasst uns die Liebe als Anstoß zur Erweiterung des Bewusstseins annehmen. Ohne Liebe entflammt das Herz nicht, es wird nicht standhaft und selbstlos sein. Darum wollen wir jedem Gefäß der Liebe dankbar sein; sie steht an der Grenze der Neuen Welt, wo Hass und Unduldsamkeit verbannt sind. Der Pfad der Liebe ist die Spannung der kosmischen Energie. Auf diese Weise werden die Menschen ihren Platz im Kosmos finden. Sie werden nicht trockenen Blättern gleichen, sondern flammenden Lotos, sie werden der Höchsten Welt gleichen.“
Herz, § 243
„Jeder von euch kennt die besondere Kategorie von Predigern, die samt den aus fremden Schriften entlehnten Fakten in Vergessenheit geraten. Der Verstand sammelt ausführliche Beweise, aber der Zweck dieser Sammlung wird nicht klar, weil das Herz dabei schweigt; so nennen wir sie schweigende Herzen. Obwohl diese Prediger an deren eine Unmenge Ratschläge erteilen, werden sie selbst beim geringsten Widerstand kleinmütig. Wahrhaftig, nur das Herz verleiht Unsterblichkeit! Die Bestätigung des Herzens ist bereits die Enthüllung der Zukunft. Wer das vom Verstand Konstruierte selbst fürchtet, ist weit vom Herzen entfernt. Die alten Lehren nannten dies den Heiligen Wahnsinn. Erkennt dies als Gegenwirkung gegen die Kälte des spekulativen Denkens, als lebendigen Anfang für einen Sieg über den toten Zustand. Jene, die die Lehre ablehnen, sind nahe daran, in den Abgrund zu fallen. Jene, welche die Wahrheit bestätigen, wenn auch unvollkommen, sind schon auf dem Pfad. Sie werden es beim Übergang in die Feinstoffliche Welt nicht bereuen, ihr Herz lebendig entfaltet zu haben.“
Herz, § 23
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